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Spott für Superstar: Lewis Hamilton entgleitet bei Ferrari alles

Bernie Ecclestone richtet gnadenlos: Lewis Hamiltons Mission bei Ferrari sei inzwischen nur noch ein Marketing-Projekt, sagt der einstige Formel-1-Boss. Im sich dramatisch zuspitzenden WM-Kampf positioniert sich die Legende klar.

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Bernie Ecclestone findet harte Worte für das im ersten gemeinsamen Jahr völlig unbefriedigende Engagement von Rekordweltmeister Lewis Hamilton bei Ferrari: Es entgleitet ihm dort alles. Er wollte dort Weltmeister werden und ist nun überrascht, dass er es nicht schafft, sagte der ehemalige Formel-1-Boss im Interview mit RTL/ntv und sport.de.

Hamilton war vor der Saison unter gewaltigem Getöse von Mercedes zur Scuderia gewechselt, die Ankunft des erfolgsverwöhnten Briten sorgte unter den Ferraristi für Euphorie, die man rund um Maranello zuletzt in der goldenen Ära des Michael Schumacher erlebt hatte. Doch schnell kehrte Frust ein, immer wieder schimpfte Hamilton über Auto und Taktik. Mit dem Ausgang der WM haben weder Fahrer noch Team etwas zu tun. Hamilton, wie Michael Schumacher siebenmaliger WM-Champion, sei zwar einer der Besten der letzten zehn Jahre, sagte Ecclestone: Aber nicht der Beste. Nun ist es eher ein finanzielles Marketing-Projekt. Ich glaube, dass er in der Zukunft mehr mit Mode machen wird.