Nach der Drohnensichtung am Flughafen Kopenhagen sprechen die dänische Regierung und Behörden von einem Angriff. Es handle sich um den „bislang schwersten Anschlag auf dänische kritische Infrastruktur“, erklärte Ministerpräsidentin Mette Frederiksen. Einen konkreten Verdacht, wer dafür verantwortlich sein könnte, äußerte sie nicht.
„Das sagt etwas darüber aus, in was für einer Zeit wir leben und worauf wir als Gesellschaft vorbereitet sein müssen“, hieß es von der Regierungschefin. „Wir schließen natürlich keine Option aus, wer dahintersteckt“, schränkte sie ein. Es sei aber klar, dass dies mit den Entwicklungen übereinstimme, die man in jüngster Zeit bei anderen Drohnenangriffen, Luftraumverletzungen und Hackerangriffen auf europäische Flughäfen habe beobachten können.
Polizei spricht von „fähigem Akteur“
Nach der Drohnensichtung am Flughafen Kopenhagen sprechen die dänische Regierung und Behörden von einem Angriff. Es handle sich um den „bislang schwersten Anschlag auf dänische kritische Infrastruktur“, erklärte Ministerpräsidentin Mette Frederiksen. Einen konkreten Verdacht, wer dafür verantwortlich sein könnte, äußerte sie nicht.
„Das sagt etwas darüber aus, in was für einer Zeit wir leben und worauf wir als Gesellschaft vorbereitet sein müssen“, hieß es von der Regierungschefin. „Wir schließen natürlich keine Option aus, wer dahintersteckt“, schränkte sie ein. Es sei aber klar, dass dies mit den Entwicklungen übereinstimme, die man in jüngster Zeit bei anderen Drohnenangriffen, Luftraumverletzungen und Hackerangriffen auf europäische Flughäfen habe beobachten können.
Zuletzt hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit Blick auf die Drohnensichtungen einen Zusammenhang mit Russland angedeutet. Auf X schrieb er: „Wir haben den Verletzungen des Luftraums von Nato-Mitgliedstaaten durch Russland besondere Aufmerksamkeit gewidmet, darunter auch dem Vorfall vom 22. September in Kopenhagen.“ Gebe es keine resolute Antwort, werde Russland weiter provozieren. Konkrete Hinweise für seine Andeutung lieferte er aber nicht.
Europäischer Luftverkehr erlebt Turbulenzen
Wegen der Sichtung von zwei bis drei größeren Drohnen war der Airport der dänischen Hauptstadt vom späten Montagabend bis in die Nacht hinein für Starts und Landungen für rund vier Stunden gesperrt worden. Einen ähnlichen Vorfall mit ähnlich langen Folgen für den Luftverkehr gab es auch am Flughafen in Oslo. Die norwegischen Ermittler prüfen, inwieweit es einen Bezug zu den Drohnen in Kopenhagen gibt.